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FPK-Vorstand segnet CDU/CSU-Modell ab

FPK-Vorstand segnet CDU/CSU-Modell ab
(c) APA/DANIEL RAUNIG (DANIEL RAUNIG)
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Die "Kärntner Freiheitlichen" haben einstimmig beschlossen "den Weg CDU/CSU-Modell" mit der FPÖ weiterzugehen. Den von BZÖ-CHef Bucher geforderten Sonderparteitag wird es nicht geben.

In einer erweiterten Sitzung des Landesparteivorstands hat die "Freiheitliche Partei Kärntens" (FPK) am Montag einstimmig beschlossen, "den Weg CDU/CSU-Modell" mit der FPÖ weiterzugehen. Weiters wurde die Beitrittserklärung der "Freiheitlichen in Kärnten" zum Bundes-BZÖ aus dem Jahr 2005 zurückgezogen und die Durchführung eine außerordentlichen Parteitages in den Weihnachtsfeiertagen abgelehnt.

Das Verbleiben des Kärntner Abgeordneten Sigisbert Dolinschek im orangen Parlamentsklub werde "zur Kenntnis genommen", so Scheuch. Er sei allerdings überrascht, dass Dolinschek "gegen den eigenen Beschluss etwas anderes macht", meinte Scheuch.

"Einige kritische Meldungen"

In der Sitzung des Landesparteivorstandes - zu dem auch die FPK-Landtagsabgeordneten und Bürgermeister eingeladen waren - habe es zwar "einige kritische Wortmeldungen" gegeben. "Der Weg den wir beschritten haben, wird jetzt aber von allen Mandataren begrüßt", sagte Scheuch. Es sei klar gelegt worden, "dass wir eine selbstständige Landesgruppe bleiben". Von einer "Fusion" mit der FPÖ könne keine Rede sein, allenfalls von einer "Kooperation".

Das Bestreben von BZÖ-Chef Josef Bucher, möglichst rasch einen außerordentlichen Landesparteitag zustande zu kriegen, glaubt Scheuch mit dem einstimmigen Beschluss des Vorstandes aus dem Weg geräumt. "Jetzt sollte einmal Weihnachtsfriede einkehren", meinte der FPK-Politiker.

Parteitag im Jänner

Ein ordentlicher Parteitag werde "so rasch wie möglich" einberufen und "sicher noch im Jänner" machbar sein. Scheuch zeigte sich von der Zustimmung der überwiegenden Mehrheit der Delegierten zum Weg des FPK bei diesem Treffen überzeugt.

Zum Austritt der FPK aus dem Dachverband BZÖ reiche "als erster Schritt" der Beschluss von Präsidium und Vorstand, erläuterte FPK-Landesrat Christian Ragger. "Das reicht bis zum ordentlichen Parteitag", meinte der Jurist, der 2005 das Statut der "Freiheitlichen in Kärnten - BZÖ" verfasst hatte.

(APA)