Wiener Börse am Abend: Guter Wochenstart

Der ATX hat am Montag dank des positiven Umfelds 1,3 Prozent zugelegt. Das Geschäft gestaltete sich vorweihnachtlich ruhig.

Der ATX startete mit etwas höheren Notierungen in die neue Handelswoche. Am Nachmittag konnten die europäischen Indizes im Windschatten der freundlichen Wall Street ihre Gewinne etwas ausbauen. Das Geschäft gestaltete sich vorweihnachtlich ruhig und erfolgte bei nur geringen Umsätzen. Die Meldungslage war von Analystenkommentaren dominiert.

Die heimischen Bankwerte zeigten sich in einem freundlichen europäischen Sektor auf der Gewinnerseite. So zogen Erste Group um 2,57 Prozent nach oben auf 26,31 Euro und Raiffeisen International konnten sich um 1,23 Prozent auf 39,48 Euro verbessern.

Bei den Versicherern konnten Vienna Insurance Group nach schwächerem Beginn an die deutlichen Freitagsgewinne anknüpfen und stiegen um 0,75 Prozent auf 36,16 Euro. Merrill Lynch hat die Einstufung von "underperform" auf "neutral" und das Kursziel von 35 auf 37 Euro nach oben revidiert.

Intercell zählten mit einem Kursanstieg um 3,70 Prozent auf 26,65 Euro zu den größeren Gewinnern. Die Deutsche Bank hat die Kaufempfehlung bestätigt und das Kursziel von 36 auf 39 Euro erhöht.

Schoeller-Bleckmann gewannen 0,69 Prozent auf 33,80 Euro. Hier hat die Deutsche Bank die Einstufung jedoch von "buy" auf "hold" zurückgenommen. Die Erste Group hat ihr Kursziel für Zumtobel von 13,5 auf 16,0 Euro angehoben und die "accumulate"-Einstufung bestätigt. Zumtobel-Papiere gaben jedoch um 1,09 Prozent auf 13,55 Euro nach.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 32,04 Punkte oder 1,32 Prozent auf 2.464,65 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund zwölf Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.453 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones/New York +1,09 Prozent, DAX/Frankfurt +1,70 Prozent, FTSE/London +1,78 Prozent und CAC-40/Paris +1,87 Prozent.

(APA)

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