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Scheuch: Parteitag im Jänner soll Klarheit bringen

Ein Landes-Parteitag im Jänner soll Klarheit in das blau-orange Chaos bringen
(c) APA/GERT EGGENBERGER (GERT EGGENBERGER)
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In der Debatte um die Abspaltung der Kärntner Freiheitlichen vom BZÖ geht jetzt FPK-Chef Uwe Scheuch in die Offensive. Ein Landes-Parteitag im Jänner soll Klarheit im blau-orangen Rosenkrieg bringen.

In der Debatte um die Abspaltung der Kärntner Freiheitlichen vom BZÖ geht jetzt FPK-Chef Uwe Scheuch in die Offensive. Ein Landesparteitag noch vor Weihnachten, wie ihn BZÖ-Chef Josef Bucher gefordert hatte, werde es nicht geben, sagt Scheuch. Stattdessen kündigt er einen ordentlichen Parteitag am 16. Jänner an, der Klarheit im blau-orangen Rosenkrieg bringen soll.

Richtung und Führung der FPK

Wie Scheuch im Ö1-Mittagsjournal mitteilte, soll der Landesparteitag am 16. Jänner in Klagenfurt über die Bühne gehen. Zuletzt hatte BZÖ-Bundesobmann Bucher ultimativ einen außerordentlichen Landesparteitag gefordert, das sei laut Scheuch aber "der falsche Weg". Für die Abhaltung am 16. Jänner seien die Statuten geprüft worden, die notwendigen Fristen würden eingehalten.

Man werde nicht nur über die Richtung der Partei, sondern auch "über den Obmann und die künftige Führung der Kärntner Freiheitlichen abstimmen", meinte der FPK-Politiker. Die Funktionäre hätten sich nun ruhige Weihnachtsfeiertage verdient, somit hätten sie Zeit, zur Ruhe zu kommen, zu sich selbst zu finden und dann "kann jeder sich für seine Richtung entscheiden", so Scheuch. Er glaubt, die Mehrheit der Kärntner Funktionäre hinter seiner Abspaltung zu wissen.

BZÖ appelliert an Dörfler

Indes richteten Bucher und BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner einen Appell an Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK). Es sei seine Aufgabe und Pflicht "im Sinne der Demokratie", nicht länger zu schweigen und sich "von den Scheuchs unterdrücken" zu lassen. "Wir wissen, dass du massive Zweifel hast", hieß es wörtlich. Dörfler solle überdenken, ob die "undemokratische Vorgehensweise der Scheuchs durch einen eiskalten Putsch" richtig sei.

(APA)