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Israel: Einwanderung von Juden nimmt wieder zu

Symbolbild: Ein Orthodoxer Jude auf einem Friedhof in Jerusalem
(c) REUTERS (Ammar Awad)
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Erstmals seit zehn Jahren sind wieder mehr Juden nach Israel eingewandert. Ihre Zahl ist 2009 um 17 Prozent auf 16.000 gestiegen. Seit der Staats-Gründung 1948 sind mehr als drei Millionen Menschen eingewandert.

Erstmals seit zehn Jahren hat die Einwanderung von Juden nach Israel wieder zugenommen. 2009 sei die Zahl der neu eingewanderten Juden um 17 Prozent auf mehr als 16.000 angestiegen, sagte der Chef der für die Einwanderer zuständigen Jüdischen Agentur, Nathan Shtaranski, am Sonntag in Jerusalem. Im Vorjahr war die Einwanderung mit knapp 14.000 Juden auf ihren niedrigsten Stand seit 1987 gesunken.

Der aus der ehemaligen Sowjetunion eingewanderte Shtaranski warb dafür, die Einwanderung durch die Stärkung der jüdischen Identität in den Diaspora-Gemeinden zu fördern.

Mehr als die Hälfte aus Ex-Sowjetrepubliken

Heuer kam nach Angaben der Agentur mehr als die Hälfte der jüdischen Einwanderer aus den früheren Sowjetrepubliken, die übrigen stammten demnach vor allem aus den USA, Europa und Südamerika. 331 Juden seien aus muslimisch geprägten Ländern, darunter die Türkei und Marokko, nach Israel ausgewandert.

Von den diesjährigen Einwanderern waren 60 Prozent jünger als 35 Jahre. Seit der Gründung des israelischen Staates 1948 wanderten mehr als drei Millionen Menschen dort ein. Alle jüdischen Einwanderer bekommen in Israel die israelische Staatsbürgerschaft.

(APA)