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SPÖ: Zu viel negatives Campaigning

Die SPÖ-Kampagne - letztlich ein Fiasko
Die SPÖ-Kampagne - letztlich ein FiaskoAPA/AFP/VLADIMIR SIMICEK
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KommentarDer Spitzenkandidat war noch das Beste an diesem Wahlkampf der Sozialdemokraten.

Erst versuchte es die SPÖ mit Negative Campaigning, dann kam Dirty Campaigning auch noch dazu. Letztlich hat sich jedoch die gesamte negative Energie dieses Wahlkampfs, die mehr darauf abzielte, Sebastian Kurz schlecht da stehen zu lassen als sich selbst gut, gegen die SPÖ gewandt.

Kanzler Christian Kern, der beste Spitzenkandidat, den die SPÖ seit langem hatte, hatte mit dem Gegenwind aus der eigenen Partei zu kämpfen wie auch mit dem internationalen Zeitgeist, der heute rechts ist und nicht links. Das hat insbesondere mit dem Thema Migration zu tun, auf das die SPÖ auch lange Zeit nur unzureichende Antworten fand. Hinzu kommt freilich auch noch eine ausgesprochen schlechte Menschenkenntnis Kerns in Bezug auf seine ihn umschwirrenden Berater und Einflüsterer.

Und so steht die SPÖ heute so schlecht da wie 2013 unter Werner Faymann. Wer hätte das gedacht?