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„Presse“-Stipendium für IT-Recht-Studium

Schwamberger (M.) hat einen Postgraduate-Studienplatz gewonnen, Lehrgangsleiter Forgó (r.) und Benedikt Kommenda („Die Presse“, l.) gratulieren.
Schwamberger (M.) hat einen Postgraduate-Studienplatz gewonnen, Lehrgangsleiter Forgó (r.) und Benedikt Kommenda („Die Presse“, l.) gratulieren.(c) Katharina F.-Roßboth
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Postgraduate. Sebastian Schwamberger war bestgeeignet für Freiplatz in Universitätslehrgang.

Wien. Der 26-jährige Oberösterreicher Sebastian Schwamberger hat sich in ein anstrengendes Studienjahr aufgemacht. Er ist der Gewinner eines Freiplatzes im Universitätslehrgang Informations- und Medienrecht an der Universität Wien, den die Rechtswissenschaftliche Fakultät in Zusammenarbeit mit der „Presse“ auch heuer wieder vergeben hat. Das bedeutet für ihn: zwei Semester lang neben der Arbeit studieren.

Denn Schwamberger, Absolvent des Magisterstudiums der Rechtswissenschaften an der Universität Wien und derzeit im Doktoratsstudium, arbeitet als Universitätsassistent am Institut für Zivilrecht. Das zweisemestrige Postgraduate-Studium wird berufsbegleitend angeboten, also an vielen Abenden und Wochenenden. Thematisch interessiert Schwamberger sich dafür, weil es auf dem Gebiet des Informationsrechts angesichts der rasanten technischen Entwicklungen sehr viele und immer mehr ungelöste Fragen gibt.

 

Automatisiertes Inkasso

In seiner Dissertation über den „Ersatz der Kosten für außergerichtliche Forderungsbetreibungsmaßnahmen“ will der junge Jurist ebenfalls auf neue technische Aspekte eingehen: Wie viel kann etwa eine Forderungseintreibung kosten, die völlig automatisiert abläuft?

Der Uni-Lehrgang wird von Univ.-Prof. Nikolaus Forgó geleitet. Dieser ist, wie berichtet, von Hannover ganz an die Universität Wien zurückgekehrt, wo er einen neuen Lehrstuhl für Technologie- und Immaterialgüterrecht übernommen hat. (kom)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.10.2017)