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Heimatbezirke der Spitzenkandidaten: Strolz rutscht, Lunacek fällt

Neos-Chef Strolz und Grünen-Spitzenkandidatin Lunacek
Neos-Chef Strolz und Grünen-Spitzenkandidatin LunacekAPA/HELMUT FOHRINGER
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Die Grünen-Spitzenkandidatin erhält in ihrem Wiener Heimatbezirk ein Minus von 14,4 Prozentpunkten. Der Neos-Chef wird von Peter Pilz überholt.

Fast alle Spitzenkandidaten konnten ihren Heimvorteil nutzen: SPÖ-Chef Christian Kern legte in Wien-Neubau ein sattes Plus von 14 Prozentpunkten hin, ÖVP-Chef Sebastian Kurz schaffte in Meidling einen Zuwachs von 6,5 Prozentpunkten. Peter Pilz stieg in Wien-Donaustadt mit 6,2 Prozent ein. Ein fettes Minus von 14,4 Prozentpunkten für die Grünen muss Ulrike Lunacek in Wien-Leopoldstadt verkraften.

Die ÖVP konnte in Wien-Meidling, wo Parteichef Sebastian Kurz daheim ist, 6,5 Prozentpunkte zulegen auf 19,2 Prozent. Aber auch die SPÖ konnte im 12. Bezirk dazugewinnen und ihre Vormachtstellung auf 37 Prozent (plus 2,1 Prozentpunkte) ausbauen. Platz Zwei in Meidling gehört der FPÖ (24,3 Prozent, plus 1,9 Prozentpunkte). Pilz schaffte 6,8 Prozent, die Neos verloren leicht auf 5,0 Prozent und die Grünen krachten um 9,8 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent.

Kern holt in Wien-Neubau 36,1 Prozent

Im Heimatbezirk von SPÖ-Chef Christian Kern, im hippen Wien-Neubau, konnte die SPÖ 14 Prozentpunkte zulegen und ist nun mit 36,1 Prozent Nummer Eins. Die Grünen stürzten im "Bobo"-Bezirk um 21 Prozentpunkte auf 11,4 Prozent ab. Pilz reihte sich im 7. Bezirk auf Anhieb mit 12,1 Prozent ein. Die ÖVP schaffte 18,6 Prozent (plus 3,6 Prozentpunkte), die FPÖ 9,8 Prozent (plus 0,8 Prozentpunkte), die Neos verloren 3,8 Prozentpunkte auf 8,5 Prozent.

In Wien-Landstraße konnte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ein leichtes blaues Plus von 2 Prozentpunkten erreichen, die FPÖ hält jetzt dort bei 16,7 Prozent. Größter Gewinner ist hier Pilz, der auf 9,3 Prozent kam. Zweiter Gewinner: Die SPÖ, sie legte 7,6 Prozentpunkte auf 35,3 Prozent zu. Dahinter steht die ÖVP (21,2 Prozent, plus 5 Prozentpunkte). Die Grünen rasselten um 15,4 Prozentpunkte hinunter auf 7 Prozent, die Neos verloren auf 7,5 Prozent (minus 2,4 Prozentpunkte).

Pilz schafft in seiner Donaustadt 6,2 Prozent

Im Zweiten Wiener Gemeindebezirk ist Grünen-Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek zuhause. Auch dort müssen die Grünen ein saftiges Minus verdauen: Sie verloren in der Leopoldstadt 14,4 Prozentpunkte und halten nur mehr 8,2 Prozent. Pilz konnte 8,4 Prozent auf sich vereinen und hat damit die Grünen knapp überholt. Ebenfalls Sieger ist auch hier die SPÖ, die 7,1 Prozentpunkte auf 39,1 Prozent gewinnen konnte. Die ÖVP legte um 5 Prozentpunkte auf 16,8 Prozent zu, die FPÖ legte leicht zu auf 18,1 Prozent, die Neos verloren leicht auf 6,1 Prozent.

Peter Pilz fuhr in seinem Bezirk, Wien-Donaustadt, zwar nicht sein höchstes Ergebnis, aber immerhin 6,2 Prozent ein. Die Grünen verloren auch im 22. Bezirk massiv um 8,1 Prozentpunkte und haben nur mehr 3 Prozent. Erster wurde die SPÖ (34,3 Prozent), die aber leicht verlor (minus 2,2 Prozentpunkte). Dahinter folgt die FPÖ mit 29,6 Prozent (plus 2,8 Prozentpunkte). Fast verdoppeln konnte sich die ÖVP (19,5 Prozent, plus 9,2 Prozentpunkte), die Neos verloren leicht auf 4,9 Prozent.

Strolz wird überholt, SPÖ auf Platz eins

Neos-Chef Matthias Strolz verlor in Wien-Liesing leicht, nämlich 1,2 Prozentpunkte, und erreichte 6,2 Prozent. Pilz hat da beim ersten Antritt mehr geschafft (6,5 Prozent), die Grünen stürzten um 8,6 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent ab. Ein Minus verzeichnete hier auch die SPÖ (minus 1,6 Prozentpunkte), hielt aber den ersten Platz (32,4 Prozent). Die Freiheitlichen gewannen auf 25,7 Prozent (plus 3,6 Prozentpunkte), die ÖVP legte 8,4 Prozentpunkte zu und schaffte 23,5 Prozent.

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(APA)