Kucharowits bis Matznetter: Welche Roten gescheitert sind

Katharina Kucharowits
Katharina Kucharowits(c) Clemens Fabry (Presse)
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Die Vorsitzende der Jungen Generation und der SPÖ-Bundesgeschäftsführer werden wohl nicht mehr im Parlament sitzen. Fix weg ist Ex-Verteidigungsminister Gerald Klug.

Die Nationalratswahl beschert dem SPÖ-Parlamentsklub einige personelle Neuerungen und das nicht nur, weil eine große Gruppe an Abgeordneten nicht mehr kandidiert hat. Wird vom vorläufigen Endergebnis ausgegangen, fliegen etwa Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann, pro-ge Chef Rainer Wimmer, Bundesgeschäftsführer Christoph Matznetter und die Vorsitzende der Jungen Generation Katharina Kucharowits aus dem Nationalrat.

Dem Vernehmen nach ebenfalls nicht geschafft haben dürfte es der frühere Klubchef Josef Cap, dessen Vorzugsstimmenwahlkampf gescheitert sein dürfte. Für ihn bedeutet dies wohl einen Abschied aus dem Hohen Haus nach 34 Jahren. Fix weg ist der ehemalige Verteidigungsminister Gerald Klug.

Zahlreiche neue Gesichter rücken auf

Neue Gesichter gibt es zu Hauf, allerdings wenige Prominente. Aus Niederösterreich kommt der frühere Landesrat Maurice Androsch, ebenfalls der ehemalige SJ-Chef Andreas Kollroß, heute Bürgermeister in Trumau sowie Landesgeschäftsführer Robert Laimer. Gerade noch geschafft hat es ein Jungstar, die Bürgermeisterin von Altmünster Elisabeth Feichtinger aus Oberösterreich. Vorarlberg entsendet Landesgeschäftsführer Reinhold Einwallner, Tirol unter anderem Frauenchefin Selma Yildirim. Neu aus der Steiermark ist unter anderem Gebietskrankenobfrau Verena Nussbaum.

Von den bisherigen Regierungsmitgliedern dürften neben Kanzler Christian Kern Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil, Infrastrukturminister Jörg Leichtfried, Sozialminister Alois Stöger und Staatssekretärin Muna Duzdar jedenfalls ihre Mandate annehmen. Verzichtet etwa Kanzleramtsminister Thomas Drozda, würde der frühere Bundesratspräsident Mario Lindner nachrücken. Unsicher ist, ob der zurückgetretene Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler seinen Sitz in Anspruch nimmt. Wenn nicht, hätte ÖGB-Frauenchefin Renate Anderl eine Chance.

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(APA)

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