Hans Niessl: „Jetzt gehen wir einmal davon aus, dass die SPÖ in der Regierung bleibt“

Hans Niessl
Hans NiesslAPA/ROLAND SCHLAGER
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Christian Kern solle Parteichef bleiben und die SPÖ in eine Koalition führen – mit wem auch immer, sagt Landeshauptmann Hans Niessl im "Presse"-Interview. Aber nicht um jeden Preis.

Die Presse: Wie geht es Ihnen mit dem Wahlergebnis?

Hans Niessl:
Mit dem bundesweiten oder mit dem burgenländischen?

Zunächst einmal mit dem bundesweiten.

Durch den großen Einsatz des Bundeskanzlers hat die SPÖ den zweiten Platz erreicht. Die Chancen auf eine Koalitionsbeteiligung sind damit größer, als das mit dem dritten Platz der Fall wäre.

Sie wollen, dass die SPÖ nach Möglichkeit in der Regierung bleibt?

Christian Kern hat von der Partei die Vollmacht bekommen, mit allen Parteien Koalitionsverhandlungen zu führen. Wenn die Ergebnisse passen und die SPÖ ihr Wahlprogramm in einem relativ großen Ausmaß umsetzen kann, dann bin ich für die Regierung. Wenn sich die SPÖ im Regierungsprogramm und in der Verteilung der Ministerien nicht wiederfindet, dann bin ich für die Opposition. Aber diese Bewertung wird dann schon der Bundeskanzler vornehmen. Er wird der Partei nur dann eine Koalition vorschlagen, wenn sein „Plan A“ entsprechend umgesetzt wird.

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