Quergeschrieben

Was uns diese Wahl lehrte: Dass Frauen in die zweite Reihe gehören

Jetzt wird mit den grünen Frauen abgerechnet – stellvertretend für alle Frauen. Willkommen sind in allen Parteien Frauen nämlich nur in unterstützenden Rollen.

Meine 15-jährige Tochter ist aufgewachsen in der Gewissheit, dass Frauen einen selbstverständlichen Platz in der Politik haben. Schließlich regiert in Deutschland, seit sie nicht mehr Zeichentrickfilme, sondern manchmal auch Nachrichten schaut, Angela Merkel. Die deutschen Mädchen ihrer Generation können sich schon gar nicht mehr dran erinnern, dass es davor Helmut Kohl und Gerhard Schröder gab. Was aber hat eine österreichische 15-Jährige in diesem österreichischen Wahlkampf gelernt?

Erstens dies: Eine Partei braucht ein weibliches Gesicht in der Öffentlichkeit. Für Sebastian Kurz ist das Elisabeth Köstinger, für Christian Kern ist es Pamela Rendi-Wagner, für Mathias Strolz ist es Irmgard Griss (einzig die FPÖ verzichtet auf die Besetzung dieser Rolle). Diese Frauen haben eine wichtige Funktion.

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