Pfizer steht vor Verkauf seiner Gesundheitsartikelsparte

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Der Pharmakonzern dürfte im November den Verkaufsprozess für sein Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten und Gesundheitsartikeln beginnen. Der Deal könnte rund 15 Milliarden Dollar einbringen.

Der US-Pharmakonzern Pfizer will Insidern zufolge im November den Verkaufsprozess für sein Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten und Gesundheitsartikeln starten. Das Vorhaben werde führend begleitet von Morgan Stanley, Centerview Partners und Guggenheim Securities, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von mit der Angelegenheit vertrauten Personen.

Der Verkauf könnte mehr als 15 Milliarden Dollar (12,75 Milliarden Euro) einbringen. 2016 erwirtschaftete Pfizer mit Gesundheitsprodukten einen Umsatz von 3,4 Milliarden Dollar. Mehrere Konkurrenten wie GlaxoSmithKline oder Reckitt Benckiser haben Interesse bekundet.

Pfizer hatte am 10. Oktober einen Verkauf der Sparte in Aussicht gestellt. Der Bereich, zu dem unter anderem Centrum-Vitaminpräparate und Baldriparan-Schlafmittel gehören, unterscheide sich so stark vom Kerngeschäft, dass er möglicherweise außerhalb des Unternehmens mehr wert sei.

Im September hatte bereits der deutsche Rivale Merck sein Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten und Gesundheitsprodukten auf den Prüfstand gestellt.

(APA/Reuters)

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