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Dieses war der erste Streich . . .

Der erste von zwei Bauabschnitten des neuen Med Campus Graz ist fertig: ein Gebäude, das sich als funktions- und verbrauchsoptimierte Maschine präsentiert – verschwenderisch ist hier nichts. Von den Grazer Architekten Riegler Riewe.

Das kommt nicht oft vor. Selbst in einer durch enorme Bautätigkeit gekennzeichneten, stetig wachsenden Stadt wie Graz entsteht ein Bauwerk solcher Größe nur im Abstand von Dezennien. 40.000 Quadratmeter an Bruttogeschoßfläche, etwa 200.000 Kubikmeter umbauter Raum wurden für den ersten von zwei Bauabschnitten des neuen Med Campus der Medizinischen Universität Graz errichtet und im Oktober den Nutzern übergeben. Annähernd gleich groß war nur der Bau für die Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Uni Graz,kurz ReSoWi genannt, der exakt 21 Jahre früher eröffnet wurde und lange als der zweitgrößte Universitätsbau der Nachkriegszeit in Österreich galt.

In dem sogenannten Modul 1 wird ein großer Teil der vorklinischen Institute nun an einem Standort vereint, der in unmittelbarer Nachbarschaft zur Universitätsklinik liegt. Die Nähe zwischen angewandter Medizin dort, auf dem Areal des 1914 erbauten ehemaligen Landeskrankenhauses, und Lehre und universitärer Forschung auf der anderen Seite der Straße ins Stiftingtal gilt als ideal.