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Nachbarn getötet: Verdächtiger könnte sich nach Niederösterreich abgesetzt haben

Polizei am Wochenende am Schauplatz der Schießerei
Polizei am Wochenende am Schauplatz der SchießereiAPA/ELMAR GUBISCH
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Der 66-Jährige, der im steirischen Stiwoll zwei Nachbarn erschossen haben soll, könnte im Bezirk Amstetten gesehen worden sein.

Nach den tödlichen Schüssen auf seine Nachbarn in Stiwoll in der Steiermark könnte sich der mutmaßliche Schütze nach Niederösterreich abgesetzt haben. Der 66-Jährige werde im Bezirk Amstetten vermutet, twitterte die niederösterreichische Polizei am Dienstag und warnte die Bevölkerung davor, eigenmächtige Handlungen zu setzen. Der Mann sei gefährlich. Eine eingeleitete Alarmfahndung wurde allerdings später wieder für beendet erklärt, eine "verstärkte Fahndung" bleibe aber aufrecht, so die niederösterreichsiche Polizei auf Twitter.

Ein Fahndungsbild des VerdächtigenAPA/LPD STEIERMARK

Laut Polizeisprecher Johann Baumschlager seien mehrere Hinweise eingegangen, wonach der Gesuchte gesehen worden sein soll. Gesucht werde im Großraum um Kematen und St. Valentin sowie im Bereich der Donaubrücke Richtung Mauthausen (Oberösterreich).

Zwei Tote nach Nachbarschaftsstreit

Der Nachbarschaftsstreit am Sonntag hatte zwei Menschenleben und ein schwer verletztes Opfer gefordert. Der 66-Jährige soll gegen 9.15 Uhr einen Mann (64) und eine Frau mit einem Gewehr erschossen und eine weitere Frau schwer verletzt haben. Die Polizei hat am Montag die Altersangaben zweier Opfer korrigiert: Die getötete Frau war 55 Jahre alt, das angeschossene Opfer ist 68. Motiv dürfte ein langwieriger Streit um ein Grundstück gewesen sein. Der Verdächtige ist kein Unbekannter: Er wurde amtsbekannt, als er mit seinem Auto mit der Aufschrift "Heil Hitler" vor das Grazer Landesgericht und durch Graz fuhr.

 

Archivbild: Der Verdächtige ist amtsbekannt, seit er mit seinem Auto mit der Aufschrift "Heil Hitler" vor das Grazer Landesgericht und durch Graz fuhr.
Archivbild: Der Verdächtige ist amtsbekannt, seit er mit seinem Auto mit der Aufschrift "Heil Hitler" vor das Grazer Landesgericht und durch Graz fuhr.APA/THOMAS NEFFE

(APA)