Deutsche Traditions-Werften vor Verkauf

ARCHIV -Die Queen Mary 2, das groesste Kreuzfahrtschiff der Welt, liegt am 24. Oktober 2008 im Trocke
ARCHIV -Die Queen Mary 2, das groesste Kreuzfahrtschiff der Welt, liegt am 24. Oktober 2008 im Trocke(c) AP (Axel Heimken)
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Sowohl die deutsche Lloyd Werft als auch die Traditionswerft Blohm+Voss stehen unmittelbar vor dem Verkauf.

Die deutsche Lloyd Werft steht einem Zeitungsbericht zufolge vor dem Verkauf. Mit einem deutschen strategischen Investor aus der Branche gebe es schon sehr konkrete Gespräche, sagte Werftchef Werner Lüken der "Financial Times Deutschland". "Es fehlt aber noch eine Zusage für den Zeitpunkt, an dem sie einsteigen wollen oder können", sagte Lüken der Zeitung. Der italienische Konzern Fincantieri, der 2006 bei der Bremerhavener Lloyd Werft eingestiegen sei, wolle seine Anteile - ebenso wie die anderen Eigner - loswerden, heißt es in dem Bericht.

Weiter heißt es in der Zeitung, die Verhandlungen über den Verkauf der Traditionswerft Blohm+Voss an den arabischen Schiffbauer Abu Dhabi Mar befänden sich in der Endphase. Es werde angestrebt, dass der Aufsichtsrat der ThyssenKrupp-Werften das Geschäft noch im Jänner absegne, berichtete das Blatt unter Berufung auf Kreise. Der Kaufpreis sei jedoch noch nicht abschließend verhandelt.

(APA)

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