Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

ATP Finals: Prestigeerfolg für Oliver Marach

APA/AFP/GLYN KIRK
  • Drucken

Die Ersatzmänner Oliver Marach/Mate Pavic feierten bei ATP Finals einen Prestigesieg über die Bryan-Brüder.

Es war nur für ein Match, aber es war dennoch ein großes Erfolgs-Erlebnis für Oliver Marach und Mate Pavic. Das österreichisch-kroatische Doppel hat am Freitag als Ersatzteam für Ivan Dodig/Marcel Granollers (CRO/ESP-7) seine gemeinsame Premiere bei den ATP Finals gegeben. Marach/Pavic besiegten die US-Doppel-Legenden Bob und Mike Bryan überraschend mit 6:4,6:4.

"Wir haben heute sehr gut gespielt, haben nichts zu verlieren gehabt und sind locker reingegangen. Ich habe nur gehofft, dass mein Rücken haltet und der hat super gehalten", freute sich Marach über den Erfolg. Je 52.000 Dollar brachte dem Duo die Ersatzrolle, das Antreten und nun der Sieg in Summe. Die Reise nach London hat sich für die Wimbledonfinalisten dieses Jahres also ein weiteres Mal ausgezahlt.

Für Marach war es nach seiner Fixqualifikation mit dem Polen Lukasz Kubot 2009 und 2010 (Aus jeweils in Gruppenphase) sein insgesamt dritter Masters-Auftritt. Ein Aufstieg ins Semifinale war aufgrund der vorangegangenen Ergebnisse allerdings nicht möglich gewesen.

Auch Pavic war happy. "Es war meine Premiere hier und eine tolle Erfahrung. Das ist auch eine gute Motivation für das nächstes Jahr, hoffentlich dann in den Top 8 hierher zurückzukehren", meinte der Kroate.

Es war der Auftakt des "Österreicher"-Tags in der O2-Arena, denn nicht vor 15.00 Uhr MEZ traf der Weltranglisten-Vierte Dominic Thiem im Kampf um das Einzel-Halbfinale auf David Goffin (BEL-7). Es war das erste Mal in der Turniergeschichte des Saison-Abschlussevents der ATP, dass im Einzel und Doppel Österreicher im Einsatz waren.

Sollte Thiem der Sieg gelingen, würde er weitere Masters-Geschichte schreiben: Es ist zuvor noch keinem Einzelspieler aus Österreich gelungen, sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Thomas Muster war 1990 (1:2-Niederlagen), 1995 (0:3), 1996 (1:2) und 1997 (0:1/als Ersatzspieler) nie über die Gruppenphase hinausgekommen.

(APA)