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Sex-Expo: Porno-Industrie reagiert auf den 3D-Trend

3D wurde auf der CES ganz groß gespielt
(c) AP (Paul Sakuma)
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Auf der weltgrößten Sex-Expo beobachtet man die Entwicklungen auf der benachbarten Hightech-Messe CES mit größtem Interesse. In Las Vegas war bereits das erste "Porno-3D-Heimkino" zu sehen.

Parallel zur weltgrößten Hightech-Messe in Las Vegas findet dort traditionell auch die größte Sex-Expo statt. Dort beobachtet man die Entwicklungen am Home-Entertainment-Markt mit großem Interesse. "Das Gefühl des Voyeurismus verschärft sich durch 3D enorm", kommentiert Porno-Film-Produzent Ali Joone gegenüber der Nachrichtenagentur IDG den neuen Trend zu 3D-Filmen auf der Hightech-Messe CES. Derzeit sind die Kosten aber noch zu hoch, um in 3D zu produzieren.

Die Hustler Video Group will ebenfalls abwarten, bis 3D-Fernseher ausreichend Wohnzimmer erobert haben, schließlich rechnet man mit rund 30 Prozent höheren Produktionskosten als bei 2D-Filmen. Zum Jahresende könnte jedoch der Punkt erreicht sein, dass sich die Mehrkosten auszahlen, erklärt Rob Smith von Hustler zu IDG.

Auf der Sex-Expo war bereits ein eigenes "3D-Porno-Heimkinosystem" zu sehen. Zusammengestellt wurde das Paket aus 3D-TV von Mitsubishi, PC und zwei Brillen von der Produktionsfirma "BadGirls in 3D". Produzent Lance Johnson will mit diesem Paket das Streaming von 3D-Pornos von seiner Webseite direkt auf den "Porno-Fernseher" ermöglichen.

Zum Weihnachtsgeschäft wollen die TV-Hersteller das Geschäft mit den 3D-Fernsehern ins Rollen bringen. Analysten sind jedoch eher zurückhaltend und rechnen mit einem Durchbruch erst in den kommenden Jahren, wenn die Technologie ausgereifter ist und es Möglichkeiten gibt, auf die derzeit notwendige 3D-Brille zu verzichten. In den Brillen sieht auch Ali Joone das größte Hindernis für 3D-Porno-Filme.

 

(Red.)