Regisseur Árpád Schilling über sein Stück „Erleichterung“, Schreibkrisen, Ungarns Premier und die Migration. Uraufführung diesen Freitag am Landestheater Niederösterreich.
Die Presse: „Erleichterung“ spielt in einer Kleinstadt in Österreich. Könnte Ihr Stück auch in Ihrer Heimat Ungarn spielen?
Árpád Schilling: Nein. Denn eine der Hauptfiguren, die Politikerin Regina, die für das Bürgermeisteramt kandidiert, engagiert sich für Flüchtlinge, sie hat ihnen ein Haus zur Verfügung gestellt. Solch eine politische Situation ist derzeit in Ungarn nicht möglich. Dafür gibt es keine Chance.