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Warum die Vorarlberger so glücklich sind

„In die Berg bin i gern, und da gfreit si mei Gmiat“ – Volkslieder sind nicht immer nur kitschig, sondern teilweise auch zutreffend. Blick vom Piz Buin.
„In die Berg bin i gern, und da gfreit si mei Gmiat“ – Volkslieder sind nicht immer nur kitschig, sondern teilweise auch zutreffend. Blick vom Piz Buin.(c) APA/picturedesk.com
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Nirgendwo in Österreich ist man glücklicher als in Vorarlberg. Der Psychiater kennt dafür drei bestimmte Gründe – und nein, keiner davon ist die Entfernung von Wien.

Wenn man ins Kleinwalsertal fährt, vorbei an Hirschegg nach Mittelberg, steht man vor einer Kulisse, die einem den Atem raubt. Rechts das Walmendinger Horn, die Üntschenspitze, man sieht einen Teil des Grünhorns, links den Bärenkopf, dahinter der Widderstein. Wem bei diesem Anblick nicht das Herz aufgeht, der hat keines.

Sehr viel schöner wird Österreich nicht mehr, und auch nicht sehr viel glücklicher. Wir wissen zwar nicht, wie glücklich die 1447 Bewohner von Mittelberg sind. Aber wir wissen, wie glücklich die Vorarlberger sind: Auf dem Glücksindex des Instituts meinungsraum.at liegen sie stets ganz vorn, heuer sind sie im Jahresschnitt gleichauf mit den Tirolern. Auf der zehnteiligen Glücksskala erreichten die Vorarlberger und Tiroler 6,89 Punkte. In Oberösterreich und Salzburg ist man nicht viel unzufriedener: 6,84. Sogar die Wiener kamen noch auf 6,66 Punkte, im Österreich-Vergleich bedeutet das aber, dass sie mehr oder weniger im Unglück baden (was echte Wiener ohnehin gern tun).