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Von U-Bahn überfahren: Mann außer Lebensgefahr

ARCHIVBILD: WIENER U-BAHN-LINIE U6
Ein einfahrender Zug auf der U6 erfasste die drei Männer. (Archivbild)(c) APA/SCHNEIDER Harald (SCHNEIDER Harald)
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Drei Männer sind während einer Schlägerei auf die Gleise der U6 gestürzt und wurden von einem einfahrenden Zug überfahren. Ein 20-jähriger Mann wurde schwer verletzt und schwebte in Lebensgefahr.

Jener 20-Jährige, der am Mittwochabend bei der Schlägerei mit zwei weiteren Männern auf die Gleise der U6 stürzte und von einem einfahrenden Zug erfasst wurde, ist nun außer Lebensgefahr. Das gaben Ärzte des AKH am Freitag bekannt.

Mann nach einer Schlägerei unter die Wiener U-Bahn und wurde lebensgefährlich verletzt. Die beiden anderen wurden ebenfalls verletzt, jedoch nicht lebensgefährlich. Sie sollen am Samstag zu den Hintergründen der Schlägerei einvernommen werden, sagte Polizeisprecherin Irina Steirer. Auch das Videomaterial aus der Überwachungskamera in der U6-Station Thaliastraße in Neubau wird nun ausgewertet.

Die drei Somalier gerieten am Mittwoch gegen 23.30 Uhr am Bahnsteig der U6-Station in Streit. Es folgte eine heftige Prügelei, die drei Männer fielen im Zuge des Gerangels auf die Gleise. In diesem Moment fuhr ein Zug in Fahrtrichtung Siebenhirten in die Station ein. "Die Fahrerin hat beim Einfahren das Gerangel am Bahnsteig gesehen und sofort eine Notbremsung eingeleitet. Doch die Männer sind unmittelbar vor dem Zug reingefallen, ein Zusammenstoß konnte nicht mehr verhindert werden", sagte Michael Unger, Sprecher der Wiener Linien.

Der 20-Jährige wurde direkt erfasst, er geriet unter den Zug. Wartende Fahrgäste leisteten sofort Erste Hilfe, zogen den Mann heraus und hoben ihn zur weiteren Versorgung auf den Bahnsteig. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war er bewusstlos. Die Wiener Berufsrettung brachte ihn mit einem Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus.

Seine beiden Kontrahenten wurden ebenfalls von der Garnitur erfasst und verletzt. Ein 20-Jähriger zog sich Quetschungen im Beinbereich, ein 21-Jähriger Prellungen und eine leichte Kopfverletzung zu. Ein 14-jähriges Mädchen, das den Vorfall mitansehen musste, erlitt eine Panikattacke.

 

 

(APA)