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Kurz und Strache: Gehalts-Check im Gemeindebau

Beim Metzleinstaler-Hof Wien-Margareten, errichtet 1925, handelt es sich um einen typischen Gemeindebau.(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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ÖVP und FPÖ haben sich geeinigt, dass Besserverdiener im kommunalen Wohnbau höhere Mieten zahlen sollen. Damit wäre ein regelmäßiger Gehalts-Check für die Bewohner im Gemeindebau verbunden.

„Mehr Gerechtigkeit im sozialen Wohnbau.“ Unter diesem Motto stehen einige brisante Vorhaben der neuen Regierung, die vor allem in Wien für Aufregung sorgen. Geht es nach ÖVP und FPÖ, soll es künftig zu „regelmäßigen Mietzinsanpassungen für Besserverdiener im kommunalen und sozialen Wohnbau“ kommen. Mit anderen Worten: Besserverdiener im Gemeindebau und in Genossenschaftswohnungen sollen höhere Mieten zahlen. Das ist ein direkter Angriff auf die rot-grüne Stadtregierung in Wien. Derzeit leben 500.000 Menschen in Wiener Gemeindebauten.

Lesen Sie, wie die Stadt Wien auf die Pläne von ÖVP-FPÖ reagiert und was die Immobilienwirtschaft dazu sagt.