Was es zu Weihnachten zu essen gibt

Weil die Gans am Wasser lebt, wurde sie von findigen Mönchen schnell zum Fisch, damit sie als Fastenspeise durchgeht. Als solche wird sie heute aber nur selten verstanden.
Weil die Gans am Wasser lebt, wurde sie von findigen Mönchen schnell zum Fisch, damit sie als Fastenspeise durchgeht. Als solche wird sie heute aber nur selten verstanden.HaiLight Herf & Braun GBR Düsseldorf / Food Collection / picturedesk.com
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Schwerpunkt: Geben Die wichtigste Frage zu Weihnachten ist stets jene nach dem festlichen Menü. Zehn kulinarische Bausteine, ohne die die Festtage keine Festtage sind.

Zu Weihnachten ist alles anders. Denn unter dem Jahr kann so manchen die schlichte Frage „Was gibt es heute zu essen“ zur Weißglut bringen – weil erstens gibt es nicht einfach etwas, vielmehr muss es jemand machen, und zweitens: gute Frage. Aber zu Weihnachten ist das eine schöne Frage, weil jeder schon die Antwort kennt und sich gern erkundigt, wie das denn bei anderen ist. Die Antworten sind dabei höchst unterschiedlich – von der Würstelsuppe über die Gans bis zum Fisch. Eines haben sie aber meist doch gemein: Das Menü ist jedes Jahr dasselbe. Nur die wenigsten wagen es, jedes Jahr etwas Neues auszuprobieren. Ein Überblick über zehn verlässlich auftauchende kulinarische Bausteine.

Die Suppe

Die Suppe hat zu Weihnachten lange Tradition – von der Fastenspeise bis zur deftigen Würstelsuppe. Auch wenn das heute vergessen ist, ist die Adventzeit eigentlich eine Fastenzeit, vom 11. November bis zum 24. Dezember. In vielen Familien wird auch heute noch zu Mittag vor dem Heiligen Abend nur eine Suppe gegessen, allerdings weniger, um zu fasten, als um das opulente Abendmahl zu schaffen. In vielen Regionen hat die Würstelsuppe oder Mettensuppe Tradition, die nach der Christmette verspeist wird. Sie soll sich auch deshalb eingebürgert haben, weil man sich nach dem langen Weg zur Kirche eine stärkende Suppe verdient hat. Und in Wien hat (oder vielmehr hatte) die Fischbeuschelsuppe Tradition.

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