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Meilenstein für Artenschutz: China verbietet Elfenbeinhandel

Jedes Jahr werden in Afrika 20.000 Elefanten wegen des Elfenbeins illegal gejagt
SOUTH AFRICA IVORY AUCTION(c) EPA (JON HRUSA)
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Das bringt 2018 Ab 1. Jänner 2018 ist der Handel mit Elfenbein in China gänzlich verboten. 70 Prozent des weltweit illegal erbeuteten Elfenbeins landete bisher in China. Während China einen Meilenstein setzt, rudert US-Präsident Trump beim Artenschutz zurück.

Massenandrang auf dem Pekinger Antiquitätenmarkt Liulichang: Die meisten Menschen kommen in diesen Tagen jedoch nicht so sehr wegen der alten Möbel oder Qing-Vasen, für die die traditionelle Künstlerstraße normalerweise bekannt ist. Sie drängen in die noch wenigen verbliebenen Geschäfte, die Elfenbein im Sortiment haben.
„Alles muss raus“, sagt Verkäufer Wang. Er bietet Elfenbein als ganzes Stück an, auf anderen sind traditionelle Landschaften geschnitzt, es gibt Armreifen, Ohrringe und Trinkgefäße aus dem kostbaren Material. Preisnachlässe von über 50 Prozent bietet Wang. Der Ausverkauf hat einen Grund: Der Handel und Verkauf von Elfenbein wird zum neun Jahr in China gänzlich verboten. Und China ist mit Abstand weltweit der wichtigste Absatzmarkt für Produkte aus Elfenbein.