Die Dänen gewannen bei der Handball-Europameisterschaft in Linz gegen Serbien, Kroatien siegte über die Ukraine. Norwegen setzte sich gegen Russland durch.
Gastgeber Österreich darf bei der Handball-Europameisterschaft weiter mit dem Einzug in die Hauptrunde spekulieren. Die Österreicher spielten gegen Island unentschieden und auch das zweite Match des Abends zwischen Serbien und Dänemark lief nach ihrem Geschmack.
Die Dänen setzten sich in Linz 28:23 (15:9) durch. Damit kletterte Österreich auf den dritten Tabellenplatz, und damit steht auch fest, dass Österreich am Samstag gegen Serbien ein Remis zum Aufstieg in die Hauptrunde reicht. Für Dänemark bedeutete der zweite Erfolg den sicheren Aufstieg in die nächste Turnierphase.
Ukraine fordert Kroatien
In der Gruppe A von Graz forderte Außenseiter Ukraine den zweifachen Olympiasieger Kroatien von Beginn an voll, lag zur Halbzeit sogar mit 14:12 vorne. In der zweiten Hälfte glichen die Kroaten allerdings bald zum 16:16 aus, schienen wieder in Fahrt zu kommen. Auch Spielmacher Ivano Balic verfiel sichtlich in Spiellaune. Der 30-Jährige machte seine ersten Treffer in der Partie, beging bei seinen Anspielen aber auch Fehler. So blieb die Ukraine dran und ging in der 45. Minute sogar mit 21:18 in Führung.
Nicht zuletzt Tormann Sergej Bilyk, während der Saison für die aon Fivers im Einsatz, konnte sich im Gegensatz zur Auftaktpartie gegen Russland mehrmals auszeichnen. Bis zur 50. Minute blieb das Spiel spannend, ehe zwei Tore der beiden kroatischen Stars Balic und Igor Vori in der 51. und 53. Minute die Vorentscheidung bedeuteten. Der Ukraine, die zwischen der 49. und 59. Minute kein Tor erzielte, fehlte im Finish die Kraft und auch etwas Glück, um nochmals zurückzukommen.
Norwegen siegt gegen Russland
Die Norweger, angeführt vom achtfachen Torschützen Kristian Kjelling, hatten gegen Russland zumeist leichte Vorteile und führten nach 30 Minuten auch mit 16:13. In der 42. Minute schien der EM-Sechste des Jahres 2008 beim Stand von 20:15 alles klar gemacht zu haben. Russland aber verkürzte auf 20:21 und schien sich noch einmal zurückzukämpfen. Lautstark angetrieben von den eigenen Fans ließen sich die Norweger den Sieg aber nicht mehr nehmen. Russland gelangen ab der 46. Minute nur mehr zwei Treffer, spätestens beim Stand von 27:22 (56.) war die Partie gelaufen.
(APA)