Wiener Börse in der Früh: ATX leicht im Plus

Die Wiener Börse war zum Wochenschluss im Einklang mit den europäischen Börsen mit Kursverlusten in den Handel gestartet.

Die Wiener Börse hat sich am Freitag im frühen Handel bei hohem Anfangsvolumen mit gut behaupteter Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2608,52 Punkten nach 2606,36 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Plus von 2,16 Punkten bzw. 0,08 Prozent.

Die Wiener Börse war zum Wochenschluss im Einklang mit den europäischen Börsen mit Kursverlusten in den Handel gestartet. Der ATX konnte allerdings noch im frühen Geschäft das Minus wettmachen und in die Gewinnzone drehen. Händler rechnen allerdings im Tagesverlauf mit einer weiter eingetrübten Stimmung unter den Börsianern. Von der Konjunkturseite seien sowohl aus den USA als auch aus Europa keine Impulse zu erwarten, hieß es.

Nachdem am Donnerstag die Bankenwerte an der Wall Street kräftig Federn lassen mussten, ging es heute für die europäischen Finanztitel bergab. Der entsprechende Branchenindex für europäische Bankentitel im Stoxx-600 ließ als schwächster Einzelindex rund 1,3 Prozent nach. Händler verwiesen zur Begründung auf die Pläne von US-Präsident Barack Obama, wonach den US-Banken risikoreiche Geschäfte zur Gewinnmaximierung verboten werden könnten.

"Die Nachrichten lassen die Wiener Bankentitel offenbar unberührt", kommentierte ein Marktteilnehmer. Erste Group stiegen gegen den schwachen Trend um 0,52 Prozent auf 28,95 Euro und Raiffeisen International legten um 1,17 Prozent auf 39,74 Euro.

Zumtobel-Aktien waren ebenfalls am oberen Ende der Kurstafel zu finden. Die Aktie des Leuchtenherstellers notierte um 1,28 Prozent fester bei 14,99 Euro. Der Vorarlberger Lichtkonzern steigt über eine neu gegründete Tochtergesellschaft ins Geschäft mit LED-Lampen ein.

Nach erfreulichen Quartalsergebnissen hatten AT&S am Donnerstag kräftige Kursgewinne für sich verbucht, zum Wochenschluss korrigierten die Titel jedoch wieder stark nach unten und verloren am Ende des Kurszettels 4,84 Prozent auf 7,27 Euro.

Auf den ATX drückten vor allem die schwergewichtigen Aktien des Öl- und Gaskonzerns OMV, die 1,15 Prozent auf 30,06 Euro einbüßten.

Der ATX Prime notierte bei 1214,87 Zählern und damit um 0,06 Punkte höher. Im prime market zeigten sich zehn Titel mit höheren Kursen, 27 mit tieferen und sechs unverändert. In fünf Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 1.430.184 (Vortag: 952.521) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 43,235 (26,53) Millionen Euro (Doppelzählung) gehandelt.

(APA)

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