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Quergeschrieben

Wie schaffte es der „Narr“ Trump, das Blutkalifat des IS zu besiegen?

In Donald Trumps erstem Jahr als US-Präsident gelang die militärische Zerstörung des Islamischen Staates. Dafür gebührt ihm nicht Spott, sondern Anerkennung.

Würde man eine Liste jener historischen Ereignisse des abgelaufenen Jahres erstellen, deren Bedeutung für 2018 und die weitere Zukunft umgekehrt proportional zur Würdigung sind, die sie in der veröffentlichten Meinung erfahren haben, so stünde die Nummer eins dieser Liste unzweifelhaft fest: der Sieg über das sogenannte Kalifat des Islamischen Staates.

Das ist umso erstaunlicher, als dieses Kalifat noch vor einem Jahr das etablierte Böse zu sein schien, das bleibt. Denn, wie es jüngst die „Basler Zeitung“ zusammenfasste: „Anfang 2017 herrschte das Kalifat des Islamischen Staates noch über ein Gebiet so groß wie Jordanien. Die Staatskasse war gefüllt mit Öleinkünften, Zuwendungen reicher arabischer Freunde, Kriegsbeute und Steuern der acht Millionen Untertanen. Das aus dem Nichts entstandene Gottesreich hatte den Nimbus der Unschlagbarkeit. Zehntausende junge Muslime aus allen fünf Kontinenten waren aufgebrochen, um in seinen Reihen zu kämpfen, und jeden Monat kamen über tausend neue todesbereite Rekruten hinzu.“