Sabine Devieilhe: Feuer, Singfreude und Sentiment

 Devieilhe über ihre Rolle: „Die Partie ist herrlich, denn bei Donizetti werden ganz intensive Gefühle produziert.“
Devieilhe über ihre Rolle: „Die Partie ist herrlich, denn bei Donizetti werden ganz intensive Gefühle produziert.“(c) Josep Molina
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Die junge französische Koloratursopranistin Sabine Devieilhe feiert als „Regimentstochter“ ihr Staatsopern-Debüt und erzählt von vokalen Eroberungs-Strategien.

Am Anfang war das Cello. Nicht die Singstimme. „O ja“, sagt Sabine Devieilhe, „ich habe auch immer gesungen. Schon im Kinderchor und da hat man mir auch immer wieder Soli anvertraut, was mich bald dazu gebracht hat, doch auch die Stimme ausbilden zu lassen.“ Perfektionistin ist sie in allen musikalischen Bereichen, aber zuerst war da doch ganz klar die Faszination, die vom Cellospielen ausging.

Das Instrument hat Devieilhe so gründlich studiert, dass sie eine Zeitlang sogar unterrichten konnte. Das war parallel zu ihrem Studium der Musikwissenschaften, das sie – apropos Perfektion – in Rennes absolvierte. Ihre Kenntnis der musikalischen Zusammenhänge ist also theoretisch wie praktisch höchst fundiert. „Es war eine Professorin in Rennes, die mich animiert hat, meine Stimme doch konsequent ausbilden zu lassen. Sie hat mich singen gehört und meinte: Du wirst die Leute glücklich machen.“

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