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Die "heißesten" Fintech-Firmen zieht es nach London

A man wears a bowler hat outside the Bank of England in the City of London
Statt der altehrwürdigen Bank of England (Bild) geben in London nun die Fintechs den Ton an.(c) REUTERS (TOBY MELVILLE)
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Die Londoner Fintech-Branche befindet sich auf Rekordkurs. Wo Talent, Kapital, Regelwerk und Nachfrage zusammenspielen, hat selbst der Brexit keine Auswirkungen.

Wer die Vergangenheit des Bankwesens sehen will, kann an der Bank of England im Herzen der City of London nicht vorbei: Gebaut wie eine uneinnehmbare Festung beschützen die meterdicken Mauern den zweitgrößten Goldtresor der Welt. Bis zur Aufgabe des Goldstandards in die 1930er-Jahre war es möglich, hier Banknoten in Gold zu tauschen. Doch nun geben immer mehr die Fintechs den Ton an.

Wer die Gegenwart des Bankwesens verstehen will, wird den 15. September 2008 nicht vergessen haben, an dem Tausende Mitarbeiter der US-Investmentbank Lehman Brothers nach dem Bankrott ihres Arbeitgebers ihre Unterlagen in einen Karton stopfen und ihren Arbeitsplatz im Londoner Bankenviertel Canary Wharf verlassen mussten. Wer die Zukunft des Bankwesens erleben will, kann sich in jedes Hipster-Lokal im trendigen East End von London setzen, sein Mobiltelefon aus der Tasche ziehen und eine der immer mehr Apps öffnen, mit denen sich mittlerweile die meisten Finanztransaktionen durchführen lassen.