Im Jahr 2009 erzielten Österreichs Einzelhändler einem Umsatz von 48,6 Milliarden Euro. Das sind real um 0,3 Prozent weniger als noch 2008. Das starke zweite Halbjahr konnte die Einbrüche des ersten nicht ausgleichen.
Österreichs Einzelhandel hat sich 2009 aufgrund der anhaltend guten Konsumnachfrage besser entwickelt als die Gesamtwirtschaft. Bei einem Rückgang des BIP um real 3,4 Prozent sind die Umsätze der heimischen Händler real - also preisbereinigt - nur um 0,3 Prozent gesunken. Nominell hat der stationäre Einzelhandel ein Umsatzplus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. In absoluten Zahlen lag der Einzelhandelsumsatz 2009 bei rund 48,6 Milliarden Euro.
Preise stiegen stärker als Inflation
Die durchschnittliche Preissteigerung lag mit rund 1,6 Prozent zwar über der Inflationsrate von 0,5 Prozent, die Preise sind aber weniger stark gestiegen als zuletzt. Die Zahl der kaufenden Kunden ging gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent zurück. Die Zahl der Beschäftigten im Handel blieb im Vorjahr stabil. Das geht aus der aktuellen Konjunkturbeobachtung der KMU Forschung Austria hervor, die heute, Dienstag, präsentiert wurde und auf Daten von mehr als 4500 Geschäften basiert.
Im Weihnachtsgeschäft 2009 lag der Umsatz nominell um 3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres und erstmals bei mehr als 1,5 Milliarden Euro.
(APA)