Schnellauswahl

Was sich Politiker (nicht) gefallen lassen müssen

Seit seinem Wahlsieg steht Sebastian Kurz noch mehr im Mittelpunkt – auch als Satireopfer.
APA/HANS KLAUS TECHT

Sebastian Kurz als „Baby-Hitler“, Heinz-Christian Strache als „A . . . mit Ohren“, „KHG“ als Name für ein Spiel zum Thema Korruption oder Franz Vranitzky splitternackt: Satire darf vieles, aber doch nicht alles. Nur, wo verläuft die rechtliche Grenze?

Wien. „Endlich möglich: Baby-Hitler töten!“ Mit diesen Worten und einem dazugehörigen Bild von Sebastian Kurz im Fadenkreuz sorgte das deutsche Satiremagazin „Titanic“ nach der Nationalratswahl im Oktober für Aufregung. Nun ermittelt deswegen die deutsche Staatsanwaltschaft. Aber wie weit darf Satire bei Politikern gehen, wann ist die Grenze überschritten?

1 Könnte man gegen „Titanic“ auch in Österreich rechtlich vorgehen?