Warum im Match um Häupls Nachfolge keine Frau mitspielt

Archivbild: Tagung des Wiener Rathausklubs im März 2016; im Bild v.l.n.r. Stadträtin Ulli Sima, Vizebürgermeisterin Renate Brauner, Bürgermeister Michael Häupl, (die damalige) Stadträtin Sonja Wehsely und Stadträtin Sandra Frauenberger
Archivbild: Tagung des Wiener Rathausklubs im März 2016; im Bild v.l.n.r. Stadträtin Ulli Sima, Vizebürgermeisterin Renate Brauner, Bürgermeister Michael Häupl, (die damalige) Stadträtin Sonja Wehsely und Stadträtin Sandra Frauenberger(c) Michael Gruber / EXPA / picturedesk.com (Michael Gruber)
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Die Bürgermeisterin muss warten: Eine echte Debatte, warum keine Frau um die Nachfolge von Wiens SPÖ-Chef und Bürgermeister Michael Häupl antritt, kam in den vergangenen Wochen nicht auf.

„Schade, dass ich gegen keine Frau antrete“. Diesen Satz hat man im internen roten Wahlkampf, der am Samstag zu Ende geht, öfter gehört. Er klang aufrichtig, aber auch ein bisschen verloren. Denn eine echte Debatte, warum eigentlich tatsächlich keine Frau als Nachfolgerin von Michael Häupl mitspielte, kam in den vergangenen Wochen nicht auf. 

"Letztlich waren es höchstpersönliche Entscheidungen“, sagt die Vorsitzende der intern starken Wiener SPÖ-Frauen und Finanzstadträtin Renate Brauner. Natürlich gebe es strukturelle Probleme für Frauen in der Politik, aber: Es habe eben diesmal keine gewollt. 

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