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Erste Schritte für Erhalt des Militärgymnasiums

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Eigentlich sollte die Schule geschlossen werden. Nun wird geprüft, ob sie in der Kaserne bleiben kann.

Es ist eines der ersten Vorhaben, das die türkis-blaue Regierung fixiert hat: den Erhalt des Militärrealgymnasiums in Wiener Neustadt, das eigentlich mit Ende dieses Schuljahres auslaufen sollte. Wie es aus dem Verteidigungsministerium heißt, wird nun geprüft, ob die Schule bis zu einem Neubau im der Daun-Kaserne bleiben kann.

Außerdem gibt es eine Arbeitsgruppe zur Erneuerung des Abkommens zwischen Verteidigungsressort und Bildungsministerium. Aus dem Bildungsressort gebe es bereits grundsätzlich grünes Licht für dieses Abkommen.

Schule für Sicherheitssektor

Das öffentliche Oberstufenrealgymnasium mit vormilitärischer Ausbildung sollte eigentlich den Sparplänen von Ex-Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) zum Opfer fallen. Nach Protesten einigte sich die rot-schwarze Koalition 2014 darauf, dass die Schule noch für die damals bestehenden vier Jahrgänge erhalten bleiben soll.

Nun soll sie dauerhaft bleiben. Ab nächstem Schuljahr soll der Betrieb als Sofortmaßnahme zumindest mit einer Klasse weitergeführt werden. Langfristig will man mit dem Innenministerium kooperieren und einen „fundierten Ausbildungszweig für den Sicherheitssektor“ schaffen.

(red.)