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Plech: "War nicht in Buwog-Vergabekommission"

(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
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Der damalige Buwog-Aufsichtsratschef saß laut seinem Rechtsbeistand nur in der Vergabekommission für Investmentbank.

Der Immobilienmakler Ernst-Karl Plech ist nach eigener Darstellung nicht in der Kommission gesessen, die 2004 den Verkauf der Bundeswohnungen (Buwog) an ein Konsortium um die Immofinanz entschieden hat. Plech sei in einer anderen Vergabekommission gesessen, schreibt die Kanzlei Gheneff-Rami-Sommer in einem am Freitag der APA übermittelten Ggendarstellungsbegehren.

Bei Plech haben am vergangenen Dienstag Hausdurchsuchungen im Zusammenhang mit Untersuchungen zur Privatisierung von Bundeswohnungen stattgefunden.

Die Vergabekommission, in der Plech gesessen sei, habe anders als von der APA berichtet, "lediglich die Aufgabe (gehabt), ein Investmenthaus für die technische Abwicklung des Verkaufes der Bundeswohnbaugesellschaften (darunter auch die Buwog) zu suchen", heißt es in dem Brief. Plech sei auch nicht "Präsident", sondern Aufsichtsratsvorsitzender der ehemals gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft gewesen.

Der Beratervertrag war 2003 an das mittlerweile insolvente Bankhaus Lehman Brothers gegangen. Die Beratungskosten von mehr als 10 Mio. Euro waren von der damaligen Oppositionspartei SPÖ als überhöht kritisiert und im Parlament thematisiert worden.