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Europa

"Wer kein Bleiberecht hat, muss gehen"

EU-Kommissar Avramopoulos kritisiert einige Länder Westafrikas dafür, abgelehnten Asylwerber nicht zurückzunehmen.
EU-Kommissar Avramopoulos kritisiert einige Länder Westafrikas dafür, abgelehnten Asylwerber nicht zurückzunehmen.(c) APA/AFP/JOHN THYS
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Die türkisblaue Bundesregierung kann mit den Asyl- und Migrationsplänen aus Brüssel wenig anfangen. Migrationskommissar Avramopoulos erklärt im "Presse"-Gespräch, wieso er dennoch auf eine Reform bis Ende Juni hofft.

Sie treffen heute in Wien Regierungsvertreter, die dank einer harten Haltung in Sachen Migration und Asyl die Wahl gewonnen hat – und von Ihrem Vorschlag zur Reform des EU-Asylwesens wenig hält. Wie wollen Sie da einen Konsens finden?
Wir glauben daran, dass wir eng und sehr positiv mit der österreichischen Regierung arbeiten können. Ich habe Herrn Kurz schon vor zwei Jahren getroffen, wir hatten sehr positive Gespräche über diese Themen. Wir haben in der Kommission Vorschläge für eine neue gemeinsame Migrationspolitik beschlossen. Gewiss müssen manche Elemente davon verbessert werden. Doch die Diskussionen während des informellen Justiz- und Innenministerrates in Sofia haben an der Oberfläche keine grundlegenden Meinungsunterschiede ergeben. Im Gegenteil: man war sich einig, all dies bis Ende Juni abzuschließen.