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Tourismus: Die Zahl der Skiverweigerer wächst

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Es gibt zwar weniger Skifahrer, aber mehr Gäste - dem Wintertourismus geht es gut. Das dürfte so bleiben, falls die nächste Generation nicht das Interesse am Schnee verliert.

Wien.Vor dreißig Jahren war Österreich als Skination noch intakt. Da stimmte gut die Hälfte der Österreicher beim Après-Ski ein, wenn Wolfgang Ambros das „Schifoan“ im „leiwanden Schnee“ besang. 2015 hat sich das Bild gedreht. Die Skiverweigerer sind mit 64 Prozent die Mehrheit. Während Tourismusforscher Peter Zellmann daran den „schleichenden Ausstieg“ aus dem Skisport festmacht, eilt Österreichs Wintertourismus heuer wieder von Erfolg zu Erfolg. Wie das geht? „Die Presse“ versucht ein paar Erklärungsansätze.