Spanien verdrängt USA als Reiseziel Nummer zwei

(c) REUTERS (Javier Barbancho)
  • Drucken

Das Geschäft mit Sonne und Meer ist zum größten Wirtschaftszweig des verschuldeten Landes geworden.

Madrid. „Wir sind eine Weltmacht in Sachen Tourismus“, freut sich Spaniens Regierungschef, Mariano Rajoy. Die Zahlen geben ihm recht. Mit knapp 82 Millionen ausländischen Urlaubern im vergangenen Jahr schob sich das spanische Königreich auf Platz zwei der weltweit beliebtesten Reiseziele. Unter dem Strich seien 2017 insgesamt neun Prozent mehr Urlauber als 2016 gekommen, teilte Spaniens Statistikamt INE nun mit.

Eine stolze Bilanz für die Spanier, für die der boomende Tourismus zum wichtigsten Wirtschaftsstandbein der Nation geworden ist. Zwölf Prozent des gesamten Bruttoinlandsprodukts werden bereits durch das Urlaubsgeschäft erwirtschaftet – und es ist kein Ende dieses Hochs in Sicht: Sonne, Strand und die reichhaltige iberische Kultur ziehen jedes Jahr immer mehr Menschen an.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.