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Drei Super-Bowl-Gewinner boykottieren Trump

Drei Football-Spieler der Philadelphia Eagles kündigten an, nicht am traditionellen Emfang im Weißen Haus teilzunehmen.

Im Vorjahr waren schon Tom Brady und mehrere Mitspieler der siegreichen New England Patriots dem Empfang im Weißen Haus ferngeblieben - offenkundig aus Protest gegen die Politik Donald Trumps. Auch Basketball-Superstars wie LeBron James kritisierten den Präsidenten, der die Football-Spieler zu Patriotismus aufgerufen hatte. Viele hatten ihren Unmut über die Polizeigewalt und den grassierenden Rassismus zum Ausdruck gebracht, indem sie bei der US-Hymne niedergekniet oder auf der Bank sitzengeblieben sind.

Nun haben drei Spieler der Philadelphia Eagles angekündigt, nach ihrem Sieg in der Super Bowl aus Protest gegen Trump nicht zum traditionellen Treffen ins Weiße Haus kommen. "Nein, ich persönlich rechne nicht damit teilzunehmen", sagte Eagles-Safety Malcolm Jenkins dem US-Sender CNN. Wide Receiver Torrey Smith und Verteidiger Chris Long hatten sich zuvor ähnlich geäußert.

Jenkins verwies auf seine Arbeit für die Verbesserung der Lebensumstände von schwarzen Amerikanern und sozial Schwachen. "Meine Botschaft war das ganze Jahr über klar." In der Zwischenzeit bereitet sich Philadelphia auf die Siegesfeiern vor. Am Donnerstag wird eine Konfettiparade stattfinden.

(AFP/DPA)