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Opernball: Doch Platzverbot rund um die Staatsoper

Die Polizei bei einem Demo-Einsatz
Die Polizei bei einem Demo-Einsatzimago/SKATA
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Die Polizei wird mit rund 350 Polizisten im Einsatz sein. Neben dem Platzverbot gibt es auch eine Durchsuchungsverordnung. Mit Ausschreitungen rechnet die Exekutive "ähnlich wie in den vergangenen Jahren" aber nicht.

Rund um die Wiener Staatsoper ist für Donnerstag zur Zeit des Balles doch ein Platzverbot verordnet worden. Dazu kommt eine Durchsuchungsverordnung. Zwar steht in der Verordnung "aufgrund zu befürchtender gewalttätiger Ausschreitungen", die Lageeinschätzung der Polizei hat sich laut ihrem Sprecher Harald Sörös nicht geändert.

Es handle sich um rechtliche Voraussetzungen, damit man im - unwahrscheinlichen - Falle des Falles die entsprechenden Maßnahmen rasch ergreifen könne. Die Demo der Kommunistischen Jugend Österreichs (KJÖ), zu der die Veranstalter bis zu 500 Teilnehmer erwarten, soll gar nicht bis zur Oper gehen. Die Abschlusskundgebung ist vor dem Museumsquartier auf dem Platz für Menschenrechte geplant.

Die Kommunistische Jugend demonstriert

Wenn die Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ) am Donnerstag gegen den Opernball demonstriert, wird die Polizei mit rund 350 Beamten im Einsatz sein. "Es gibt derzeit eine Anmeldung", sagte Polizeisprecher Harald Sörös am Dienstag zur APA. Mit Ausschreitungen rechnet die Exekutive "ähnlich wie in den vergangenen Jahren" aber nicht.

Die Route der Demo, die sich um 17.00 Uhr bei der U6-Station Josefstädter Straße auf dem Lerchenfelder Gürtel versammelt, führt über den Lerchenfelder Gürtel-Thaliastraße-Lerchenfelder Straße-Lange Gasse-Josefstädter Straße-Zweierlinie bis zum Platz der Menschenrechte vor dem Museumsquartier. Es werde situationsbedingte Sperren geben, sagte Sörös. Ein Platzverbot um die Oper ist hingegen nicht geplant.

Auswirkungen auf Wiener Linien

Der Opernball wird aber jedenfalls Auswirkungen auf den Betrieb der Wiener Linien haben. Grund dafür ist die Zufahrt zur Oper, wodurch die Ring-Straßenbahnlinien nicht so verkehren können wie sonst. Im Detail: Die Linie 1 wird über die Gleisschleife Schwarzenbergplatz - Stubenring und Julius-Raab-Platz umgeleitet. Die Linie 2 wird ab der Haltestelle Rathaus über Schottenring und Schwedenplatz umgeleitet. Die Linie D fährt in beiden Richtungen über den Franz-Josefs-Kai. Die Linie 71 fährt nur zwischen Schwarzenbergplatz und Zentralfriedhof, 3. Tor. Die Linie 59A fährt nur zwischen Bärenmühldurchgang und Bahnhof Meidling.

(APA)