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Rund 700 Anzeigen bei Anti-Burschenschafter-Demo

Anti-Burschenschafter-Demo: Polizei zeigt 700 Personen an
(c) APA (Herbert P. Oczeret)
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Am Freitagabend wurde beim Wiener Westbahnhof gegen den Burschenschafter-Ball in der Hofburg demonstriert. Die Demo war nicht genehmigt. Die Polizei zeigte rund 700 Personen an, es gab 14 Festnahmen.

Die Bundespolizeidirektion Wien hat am Montag  über ihren Einsatz bei der behördlich untersagten Demonstration gegen den Korporationsball am Freitagabend Bilanz gezogen. Insgesamt wurden dabei 673 Anzeigen erstattet. Fünfzehn Exekutivbeamte und eine Demonstrantin wurden bei den Protesten leicht verletzt, hieß es in einer Aussendung.

Brandbomben und Farbbeutel

Sowohl die Durchführung des Korporationsballs in der Hofburg als auch die Untersagung einer angekündigten Demonstration hatten bereits im Vorfeld für Empörung gesorgt. Am Freitagabend trafen sich dennoch knapp 700 Aktivisten in der Nähe des Westbahnhofs. Als die Polizei die untersagte Versammlung auflösen wollte, kam es zu Rangeleien und Sachbeschädigungen. Unter anderem wurden pyrotechnische Gegenstände und Farbbeutel geworfen.

Im Zuge der Auflösung wurden laut Polizei vierzehn Personen wegen strafrechtlicher sowie verwaltungsrechtlicher Tatbestände festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum gebracht. Für einen Verdächtigten klickten die Handschellen, nachdem er bei einem Geschäftseingang einen Brandsatz gezündet hatte. Zwei weitere hatten versucht, ein Polizeiauto anzuzünden. Bei insgesamt 673 Personen wurde die Identität  festgestellt - sie wurden nach dem Versammlungsgesetz angezeigt.

(APA)