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Bundesliga: Eine Vorstellung, die Fragen aufwirft

Die Gäste aus Linz haben Tarkan Serbest (r.) und Co. den Schneid abgekauft.
Die Gäste aus Linz haben Tarkan Serbest (r.) und Co. den Schneid abgekauft.(c) APA/GEORG HOCHMUTH
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"Scheinbar hat keiner kapiert, worum es geht", mutmaßte Austria-Coach Thorsten Fink nach der klaren 1:3-Heimniederlage gegen den Lask und kündigte Ursachenforschung an.

Wien. Von der großen Aufholjagd ist bei der Austria vorerst nichts zu sehen. Mit fünf Zählern Rückstand auf Rang vier starteten die Wiener ins Frühjahr, nach zwei Spielen stehen nun zumindest sechs zu Buche. Während Trainer Oliver Glasner nach dem 3:1 seines Lask im Happel-Stadion frohlockte, blickte sein Gegenüber Thorsten Fink grimmig drein. Gründe dafür gab es genug.

Die Vorstellung der Austria in einer Partie, die zuvor als immens wichtig für das angestrebte Ziel Europa-League-Startplatz tituliert wurde, warf Fragen auf. „Schläfrig“ habe seine Truppe gewirkt, meinte Fink. „Scheinbar hat keiner so richtig kapiert, worum es geht“, mutmaßte der Deutsche und kündigte Ursachenforschung an. „Kann sein, dass ich sie da nicht hingebracht habe. Jetzt müssen wir schauen, dass wir nächste Woche eine Reaktion zeigen.“

 

Premiere bei den Big Four

Am Samstag gastiert die Austria in Mattersburg. Die Burgenländer liegen nach 22 Runden punktegleich mit den weiter sechstplatzierten Favoritnern. Mattersburg verbuchte mit einem 3:0 in St. Pölten auch im zweiten Frühjahresauftritt einen vollen Erfolg. Eine weitere Niederlage im Pappelstadion könnte die Stimmung bei der Austria klubintern Richtung Tiefpunkt rutschen lassen. Eine Saison ohne Europacup-Teilnahme in der neuen Generali Arena ist das Worst-Case-Szenario.

Oliver Glasner konnte indes lächeln. Zwei Spiele 2018, zwei Siege – der Lask hat bisher alles richtig gemacht. Mit „viel Mut“ habe seine Mannschaft das geschafft, was man sich bereits länger vorgenommen hatte: „Endlich auswärts bei einem der ,Big Four‘ gewinnen.“ Dies haben die Linzer trotz guter Vorstellungen in Salzburg (1:1, 0:0), Graz (0:1) oder Hütteldorf (0:1) noch nicht geschafft. Nächste Woche wartet daheim Altach. Mit einem Heimsieg wäre der nächste Schritt dorthin getan, worüber Glasner so gar nicht gerne spricht: Fußball-Europa. (ag./red.)

Tipico Bundesliga 22. Runde

SP S U N TORE P
1.Salzburg2214712849
2.Sturm2214261344
3.Rapid219841135
4.LASK22967533
5.Admira21948031
6.Austria22769-127
7.Mattersburg22769-327
8.Altach227510-526
9.WAC224810-1220
10.St. Pölten221417-367

Sturm Graz – WAC 0:1 (0:0). Merkur Arena, 7183 Zuschauer, Schiedsrichter Jäger. Tor: Ashimeru (50.).

Austria – LASK 1:3 (1:1). Ernst-Happel-Stadion, 5575, SR Hameter. Tore: Pires (15.) bzw. Goiginger

(36.), M. Berisha (80.), Luckeneder (89.).

St. Pölten – Mattersburg 0:3 (0:0). NV-Arena, 2381, SR Lechner. Tore: Prevljak (49.), Prevljak (63.), Höller (84.).

Altach – Salzburg 0:1 (0:0). Cashpoint-Arena, 3803, SR Grobelnik. Tor: Lainer (55.).

 


Torschützen:13Munas Dabbur (Salzburg), 12 Christoph Knasmüllner (Admira/jetzt Barnsley)10Deni Alar (Sturm), 8 Kevin Friesenbichler (Austria), 7 Hannes Aigner (Altach), Bernd Gschweidl (WAC), Peter Michorl (LASK), Stefan Schwab (Rapid).


23. Runde

Samstag: Rapid – Sturm Graz (16 Uhr), LASK – Altach, WAC – Admira, Mattersburg – Austria (je 18.30, live Sky).

Sonntag: Salzburg – St. Pölten (16.30 Uhr, live ORF eins, Sky).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.02.2018)

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