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Rapid verliert in der Südstadt

APA/GEORG HOCHMUTH
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Bundesliga: Mit einer vergeudeten Halbzeit und einem Eigentor brachte sich Rapid gegen die Admira selbst um ein Erfolgserlebnis. Beim 1:2 in der Südstadt herrschte grün-weiße Ideenlosigkeit.

Abgesehen von einem homophoben Spruchband des in die Südstadt gepilgerten grün-weißen Anhangs sind die Schlagzeilen bei Rapid – wegen der Vorfälle beim Wiener Derby wurden 13 Hausverbote ausgesprochen – nach dem Gastspiel bei der Admira wieder sportlicher Natur. Positiv sind sie deshalb aber keineswegs.

1:2 ging das Spitzenspiel der 22. Bundesligarunde verloren, bis zum Admira-Führungstreffer von Hausjell (69.) war von den Hütteldorfern offensiv nichts zu sehen, sie wirkten gegen die ersatzgeschwächte und unerfahrene Admira-Truppe passiv und ideenlos, scheuten jegliches Risiko. Weil Trainer Goran Duricin klargestellt hatte, dass sein Kader breit genug sei und er alles andere als eine Verlegenheitself aufbiete, gilt auch das mit zahlreichen Stammspielern gefüllte Lazarett der Wiener nicht als Ausrede.

Schobesberger traf zwar noch zum Ausgleich (86., sehenswerter Distanzschuss), weil Joelinton aber zweimal kläglich vergab, (77., 91.), besiegelte ein Eigentor von Pavelic (92.) die Rapid-Niederlage. Der dritte Tabellenrang schmeichelt angesichts dieser Vorstellung.

 

(red.)