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Urschitz meint

Anleitung zum wirtschaftlichen Bankrott

Das Frauenvolksbegehren enthält seltsame Forderungen.

Die Wirtschaft eines Landes effizient an die Wand zu fahren ist keine ganz leichte Angelegenheit, aber mit ein bisschen Anstrengung kann es schon gelingen. Beginnen wir am besten so: Wir schreiben den Unternehmen eine rund 20-prozentige Lohnerhöhung vor. Weil die Pfeffersäcke, gierig wie sie sind, das mit forcierten Rationalisierungen abfangen könnten, verordnen wir gleichzeitig natürlich auch noch eine verpflichtende Personalaufstockung um, sagen wir, ein Fünftel. Klingt krass, deshalb nennen wir das Ganze „Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche bei Lohn- und Personalausgleich“.

Das hält kein Unternehmen aus? Zumindest keine international tätigen KMU, die Großen können ja abwandern? Gut, dann kompensieren wir das halt aus der Staatskasse. Schulden sind, wie wir wissen, ja ein Konjunkturbooster. Wir nennen das „die staatliche Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen, um eventuelle Wettbewerbsnachteile auszugleichen“.