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USA: Die Macht der Waffenlobby

Druckvolle PR und massive Mobilisierungskraft: Dana Loesch, eine der Stimmen der National Rifle Association (NRA).
Druckvolle PR und massive Mobilisierungskraft: Dana Loesch, eine der Stimmen der National Rifle Association (NRA).(c) APA/AFP/JIM WATSON (JIM WATSON)

Es gibt weitaus größere und spendenfreudigere Branchen als die Waffenindustrie. Wie es der NRA trotzdem gelingt, Politiker auf Linie zu halten und Verbote zu verhindern.

Washington. Marco Rubio hatte einen schweren Stand. Bei einer Diskussionssendung von CNN wurde der US-Senator und Gegner eines schärferen Waffenrechts von Überlebenden des Schulmassakers von Florida bedrängt. Ob er denn nach dem Tod von 17 Menschen auf Wahlkampfspenden von der NRA, dem mächtigen Verband der Waffenlobby, verzichten werde, fragte der Schüler Cameron Kasky den Politiker. Rubio verneinte. Selbst als Kasky dem Senator anbot, bei einer Sammlung unter den Zuschauern im Saal dieselbe Summe zusammenzubringen, die Rubio von der NRA erhalte, schüttelte der Senator den Kopf.

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