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Snowboard: Ledecka und Galmarini mit Parallel-Gold

Pyeongchang 2018 Winter Olympics
REUTERS
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Nach Gold im Super-G bei den Alpinen gewinnt Snowboarderin Ester Ledecka auch in ihrer Paradedisziplin. Die Österreicher enttäuschen.

Die Tschechin Ester Ledecka hat im Snowboard-Parallel-Riesentorlauf bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang Historisches geschafft. Nach Gold im alpinen Ski-Super-G gewann sie auch bei den Snowboardern und damit in zwei verschiedenen Sportarten die Goldmedaille. Im Finale setzte sie sich gegen die Deutsche Selina Jörg durch. Bronze ging an Jörgs Teamkollegin Ramona Theresia Hofmeister.

Ledecka ist erst die fünfte Sportlerin, die Gold in zwei verschiedenen Sportarten gewinnt, und die erste Dame, der das bei ein und denselben Winterspielen gelingt.

 

Bei den Herren gewann der Schweizer Nevin Galmarini durch einen Finalsieg gegen den Südkoreaner Lee Sangho. Bronze sicherte sich der Slowene Zan Kosir.

Entscheidung ohne Österreicher

Österreichs Parallel-Snowboarder haben erstmals seit 2002 keine Medaille bei Olympischen Winterspielen gewonnen. Benjamin Karl schied als letzter ÖSV-Fahrer im Viertelfinale gegen den Koreaner Lee Sangho aus. Der Niederösterreicher hatte zuvor im Achtelfinale seinen Zimmerkollegen Andreas Prommegger aus dem Bewerb genommen.

Auch Alexander Payer und Sebastian Kislinger kamen über das Achtelfinale nicht hinaus. Im Damen-Bewerb scheiterten Ina Meschik und Daniela Ulbing im Viertelfinale. Sotschi-Slalom-Olympiasiegerin Julia Dujmovits war schon im Achtelfinale hängen geblieben und erklärte im ORF-Interview, nach dieser Weltcupsaison ihre Karriere beenden zu wollen. Claudia Riegler hatte sich nach einem Sturz in der Qualifikation erst gar nicht für den Bewerb qualifiziert.

(APA)

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