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Gefälschte Trump-Nominierung für Nobelpreis nun Sache des FBI

US-Präsident Donald Trump.
APA/AFP
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Die norwegische Polizei ersuchte die US-Bundespolizei um Unterstützung.

Die vermutlich gefälschte Nominierung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump für den Friedensnobelpreis wird nun von der US-Bundespolizei FBI untersucht. Wie die "Washington Post" am Donnerstag berichtete, hat die norwegische Polizei die amerikanischen Ermittler um Hilfe gebeten.

Am Dienstag wurde bekannt, dass beim Nobel-Institut in Oslo eine Nominierung eingegangen war, die offenbar gefälscht ist. Der Unterzeichner bestreitet, Donald Trump für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen zu haben. Dieselbe Nominierung war bereits im vorigen Jahr eingereicht worden. Der Direktor des norwegischen Institutes, Olav Njölstad, sagte: "Meines Wissens ist dies das erste Beispiel für eine gefälschte Nominierung, bei der jemand die Identität einer anderen Person gestohlen hat."

Für den diesjährigen Friedensnobelpreis wurden 329 Kandidaten nominiert. Die Gewinner werden traditionell im Oktober bekanntgeben

(APA/dpa)