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Angriff auf Europas öffentlich-rechtliche Sender

imago/Westend61
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Am Sonntag stimmen die Schweizer über die Rundfunkgebühren ab. Die Kritik an öffentlich-rechtlichen Sendern nimmt auch in mehreren EU-Ländern zu. Nicht nur die Politik zerrt an ihnen, auch das Publikum ist ungeduldig geworden.

Bundeskanzler Sebastian Kurz hat am Donnerstag Post von gut 20 prominenten TV-Journalisten aus Deutschland bekommen. Anne Will, Claus Kleber und Frank Plasberg zeigen sich darin „verwundert“ über die Zurückhaltung des Kanzlers angesichts „der pressefeindlichen und demokratieschädlichen Attacken“ der FPÖ gegen den ORF. Nicht nur in Österreich steht der öffentlich-rechtliche Rundfunk derzeit unter besonderer Beobachtung. In vielen EU-Staaten – von England und Frankreich bis Italien und Polen – zeigt sich, dass die Politik den Druck auf ganz unterschiedliche Art auf die Sender erhöht, dass aber auch das Publikum immer lauter seinen Unmut über zu hohe Gebühren oder zu gefärbtes Programm äußert. Wir haben vor der Abstimmung in der Schweiz drei Länder herausgegriffen: