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Armenien annulliert historisches Abkommen mit der Türkei

Armeniens Präsident Sargsjan (li), hier mit US-Star George Clooney, bei einem Gedenken an das Massaker an den Armeniern.
REUTERS
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Die Übereinkunft von 2009 sollte die Normalisierung der bilateralen Beziehungen bringen. Dieses Ziel sieht die armenische Regierung als gescheitert an.

Armenien hat das historische Abkommen über eine Annäherung mit der Türkei von 2009 aufgekündigt. „Der armenische Präsident Sersch Sargsjan hat dem nationalen Sicherheitsrat mitgeteilt, dass die armenisch-türkischen Protokolle annulliert worden sind“, zitierte der TV-Sender Yerkir Media den Sprecher des Präsidenten. Auch das Außenamt teilte mit, das Abkommen sei für „null und nichtig“ erklärt worden.

Armenien und die Türkei hatten 2009 eine Übereinkunft zur Normalisierung der bilateralen Beziehungen geschlossen. Die armenische Regierung sieht dieses Ziel laut dem TV-Bericht als gescheitert an. Größter Konflikt zwischen den beiden Ländern ist das Massaker an Armeniern zur Zeit des Osmanischen Reichs, das viele Staaten als Völkermord einstufen.

(Reuters, red.)