Die US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium werden wehtun. Vor allem den amerikanischen Unternehmen und Konsumenten.
Jetzt macht Donald Trump also Ernst mit "America First". Hohe Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte sollen Amerika wieder "zurück auf die Gewinnerseite" holen. Arbeiter werden wieder Jobs finden, Unternehmen wieder Gewinne schreiben, verspricht der US-Präsident. Mit der Realität hat das herzlich wenig zu tun.
Denn so oft es Donald Trump auch twittert, der internationale Handel ist kein Nullsummenspiel. Amerika "verliert" nicht, nur weil China oder Deutschland günstige Waren in die USA exportieren. Wahr ist allerdings, dass die massiven Überkapazitäten am Stahlmarkt weltweit ein Problem sind. Auch Europa kämpft mit der Flut an Billigstahl aus China. Doch während bisher alle Beteiligten gemeinsam nach einer Lösung gesucht haben, zückt Trump nun das Schwert, um den gordischen Knoten zu lösen.