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Ende der Mietvertragsgebühr bringt Verteuerung

Finanziell bedeutet die neue Begünstigung mitunter einen Abstieg.
Finanziell bedeutet die neue Begünstigung mitunter einen Abstieg.Die Presse/Clemens Fabry

Ende der letzten Legislaturperiode haben SPÖ, FPÖ und Neos gemeinsam eine Befreiung von Wohnungsmietverträgen von der Vertragsgebühr beschlossen. Ausgerechnet Mietern mit knappen Mitteln droht deshalb eine Mehrbelastung.

Linz/Wien. Die kurz vor Ende der letzten Legislaturperiode im Nationalrat mit den Stimmen von SPÖ, FPÖ und Neos beschlossene Abschaffung der Vertragsgebühr für Wohnungsmieten kann ungewollt zu einer Verteuerung führen. Nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist die Befreiung für Mietvertragsabschlüsse ab dem 11. November 2017 in Kraft getreten. Durch die Gebührenbefreiung wollte der Gesetzgeber insbesondere jene Wohnungsmieter entlasten, die sich in finanziell angespannten Lagen befinden.