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HTL-Absolventen und Lehrlinge schlagen Uni-Absolventen

THEMENBILD: ARBEITSMARKTSERVICE AMS / ARBEITSLOSENZAHLEN /ARBEITSLOSE
In Österreich suchten zuletzt 433.000 Menschen einen Job.APA/HERBERT PFARRHOFER
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In Österreich ist die Arbeitslosigkeit noch immer viel zu hoch. Am Arbeitsmarkt werden vor allem Absolventen einer höheren technisch-gewerblichen Schule gesucht.

Erst in der Vorwoche hat das Arbeitsmarktservice die jüngsten Arbeitslosenzahlen veröffentlicht. Erfreulich ist, dass die Arbeitslosenrate zurückgeht. Doch die Zahl der Arbeitslosen ist immer noch viel zu hoch. So suchten zuletzt laut AMS 433.000 Menschen (inklusive Schulungsteilnehmer) einen Job. Zugleich stieg die Zahl der freien Stellen auf ein Rekordniveau. Viele Unternehmen suchen händeringend nach Arbeitskräften und klagen über einen Facharbeitermangel. 

Welche Bildung garantiert einen Job? Mit diesem Thema haben sich nun die Experten der Agenda Austria beschäftigt. Die Erhebung zeigt, dass ein Uni-Studium längst keine Jobgarantie mehr ist. Derzeit haben es vor allem Absolventen einer höheren technisch-gewerblichen Schule leichter, einen Job zu finden. Im Vorjahr trafen in diesem Bereich 100 Arbeitslose auf 47 offene Stellen, wobei die Nachfrage im Vergleich zu 2010 deutlich gestiegen ist. An zweiter Stelle lagen Absolventen einer Fachhochschule, aber auch die Lehrlinge schnitten besser ab als Uni-Absolventen.

Offene Stellen pro 100 Bewerber(c) Agenda Austria