Die Geschichte des Aufzugs: Immer wieder rauf und runter

Der Paternoster im Haus der Industrie in Wien
Der Paternoster im Haus der Industrie in WienChristian Prinz
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Von der Wohltat, sich das Stiegensteigen zu ersparen, zur Erfindung des Penthouse. Der Aufzug: über die Geschichte der vertikalen Urbanisierung – und wie sie das Gefüge unserer Städte veränderte.

Ein jeder von uns hat seine ganz speziellen. Wir begegnen ihnen regelmäßig, oft mehrmals am Tag. Sie sind vertraute Begleiter durch unseren Alltag, jahre-, oft jahrzehntelang. Der gewohnte Blick zur Aufzugstür, der Eintritt in die Kabine, das Betätigen der Tasten, das Geräusch beim Türenschließen und Fahren, all dies sind uns zutiefst verinnerlichte Handlungen und Wahrnehmungen.

Aufzüge sind zu unentbehrlichen Verkehrsmitteln der Stadt geworden, ein symbolträchtiges Abbild derselben, immer in Bewegung, ein ständiges Auf und Ab. Mehr als 13 Millionen Fahrstühle sind derzeit weltweit unterwegs. Und wie sonst kein anderes Fahrzeug ist dieses ohne große Vorkenntnisse zu benützen, ohne Bewilligungen oder gar „Führerschein“. Doch das ist keine Selbstverständlichkeit, wie ein Blick in die Geschichte der vertikalen Urbanisierung zeigt. Wobei nicht immer gleich an die bisweilen mythenverklärten Wolkenkratzer US-amerikanischer Metropolen zu denken ist. Auch in einer mitteleuropäischen Stadt wie Wien wurde die sukzessive Implementierung des Personenlifts zu einem wichtigen Entwicklungsfaktor – mit weitreichenden baulichen, sozialen und mentalen Auswirkungen.

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